Zu Beginn seiner Karriere drehte er vorwiegend Dokumentar- und Kurzfilme. International bekannt wurde er 1994, als er für seinen Kurzfilm Schwarzfahrer (1993) den Oscar® erhielt. Seine Filme schildern exemplarisch Symptome der Gesellschaft. Mit Schwarzfahrer thematisierte Pepe Danquart den alltäglichen Rassismus, mit dem Kino-Dokumentarfilm Heimspiel (2000) zeigte er die Differenzen zwischen Ost und West anhand einer ostdeutschen Hockeymannschaft (Deutscher Filmpreis für Beste Regie). In seinem international vielfach ausgezeichneten Film Nach Saison veranschaulichte er die Folgen des Balkankrieges am Schicksal der Menschen in Mostar. In den vergangenen Jahren wandte Danquart sich dem Spielfilm zu. Mit dem Psychodrama Mörderinnen, dem Thriller Semana Santa, dem musikalischen Märchen Im Herzen des Lichtes (mit André Heller) und der Gangstercomedy C(r)ook (dt. Titel: Basta. Rotwein oder Totsein) bewies er sein Können in sehr unterschiedlichen Genres.
Nach Heimspiel und Höllentour ist AM LIMIT der letzte Teil seiner Sport Trilogie.


